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True or not True

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True or not True 

Choreographie, Bühne: Stephan Thoss
Kostüme: Carmen Maria Salomon
Musik: von Bernard Herrman, Pēteris Vasks, Fazil Say, Alfred Schnittke, György Kurtág, Johannes Schöllhorn

Als Bezugspunkt und Inspiration für den neuen Ballett-Krimi dient der unvergleichliche Altmeister des Suspense, Alfred Hitchcock ─ seine Filme, seine Stories, seine Obsessionen und seine faszinierende Erzählweise. Hitchcocks Thriller haben heute den Status eines kollektiven Bewusstseins erlangt, so einflussreich sind sie auf unsere Wahrnehmung.



Aber was passiert, wenn sich ein Choreograf diesem Phänomen im Tanz nähert? Bei Hitch sind die Dinge nie so, wie sie zu Anfang scheinen. Neben den Alltag tritt unvermittelt und scheinbar unerklärlich das Mysteriöse, die Versuchung, das Abseitige.



Diese Elemente, die Figurencharakteristik und -Konstellation inspirieren Stephan Thoss zu einem neuen Tanzstück, das leidenschaftlich, facettenreich und voller Spiellust den Charakteren in existentielle und visionäre Situationen folgt. Die Bewegung wird zum Weg ins Innere der Figuren, gibt dem inneren und äußeren Kampf mit dem Unerklärlichen eine neue Sprache. Die Fantasie, ausgelöst durch Hitchcocks Versuchsanordnungen, entfaltet sich im Tanz zu einer neuen Erzählebene und einer expressiven Welt unter der Oberfläche.