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Kommen und Gehen

Kommen und Gehen
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Kommen und Gehen

Kommen und Gehen

Uraufführung

Choreographie: Stephan Thoss

Musik: Klangcollage von Stephan Thoss
Bühne und Kostüme: Stephan Thoss
Video: Stephan Thoss, Robert Becker

Der Wille, sich von der unumkehrbaren Richtung der gnadenlos fließenden Zeit zu befreien, spiegelt sich im körperlichen Ringen der Tänzer wider. Sie erscheinen durch einen schwebenden „Lichtregen“, der sie wenig später wieder in sich aufnimmt, gleich einer Schnittstelle zwischen den Zeiten.

Sie suchen nach einem Platz, einem Moment, um dem scheinbar bezwingbaren Takt der Zeit zu entkommen. Dieser illusorische Wettlauf zeigt sich im plötzlichen Anhalten ihrer Körperaktion, im blitzschnellen Starten oder in den Versuchen, mit aller Kraft der Zeit davonzueilen – gehetzt, getrieben oder um ihr scheinbar lustvoll voraus zu sein.


Mit dem Wunsch, außerhalb der Zeit zu schweben, suchen sie nach einem körperlichen Zustand, der sie für Sekunden selbst bestimmen lässt, wie ihre Uhr ticken soll. Doch der Parameter der Zeit fließt in ihrem Herzrhythmus unberührt weiter.

Stephan Thoss