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Fast Play

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Choreographie: Stephan Thoss

Musik: Kimmo Pohjonen, Samuli Kosminen Kalma
Bühnenbild: Stephan Thoss

Kostüm: Stephan Thoss, Katharina Meintke

 

 

Das Denken über die Zeit macht uns oft ratlos. Es schieben sich komplizierte Gedankengänge dabei ineinander und oft
 verstehen wir ihren Ursprung nicht. Wir sehnen uns danach dem kleinen Monster „Zeit“ ein Gesicht zu geben – ein freundliches, ein gütiges – mit der Absicht, die Angst in uns am Wachsen zu hindern.

Wir sehnen uns nach Gelassenheit im Umgang mit ihr, sehnen uns danach, mit ihr wie mit einem vertrauten Gedanken zu spielen, hoffen, sie zu begreifen und dass sie unsere Unsicherheit nicht bemerkt. Da ist in der Nacht auch der Tag und in der Lüge die Lust auf Wahrheit.
 Wir misstrauen dem Wort, lieben die Liebe und leiden hoffnungslos unter der Flüchtigkeit, die wir der fehlenden Zeit zuschreiben.

Sie ist der Motor für die Jagd nach dem Glück, die Legitimation für unser Tun, so als verlören wir die Zeit in der Hingabe an Ruhe und Muße. Es dauert eine lange oder kurze Zeit (darauf kommt es nicht an) sie endlich aus den Augen zu verlieren.

Stephan Thoss

"Was vier Paare dann zeigen, ist bester kraftvoller und athletischer Tanz. Zu wechselnder Musik, die von arabischen bis irischen Klängen reicht, zeigt das Ensemble sein virtuoses Können. Thoss beweist erneut, wie gekonnt er Räume tänzerisch komponieren kann."
 
Darmstädter Echo, 31. Oktober 2012
 


"Man bemerkt das präzise zeitliche, meisterhafte Ineinandergreifen aller Körperbewegungen. [...] Nicht zuletzt wegen der grandiosen Tänzer ist das Stück ein Juwel."
 
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. Oktober 2012