Skip to Content

Der Duft der Dinge

Der Duft der Dinge
Der Duft der Dinge
See video

Musik: Rodion Shchedrin
Choreographie, Bühne und Kostüme: Stephan Thoss
Mitarbeit Bühne und Kostüme: Jelena Miletic

es spielt das Orchester des Hessischen Staatstheaters unter der Leitung von Wolfgang Ott

 

“Immer der Nase nach”

Während visuelle und akustische Signale erst in der Großhirnrinde des Gehirns verarbeitet werden müssen, wirken Düfte im Gehirn direkt auf das lymbische System, in dem Emotionen verarbeitet und Triebe gelenkt werden.
Ein Geruch kann einen urplötzlich, in eine weit zurückliegende oder längst vergessene Situation zurück versetzen, in der man ihn zum ersten Mal wahr nahm.

Dieser „Prousteffekt“ ist nach dem französischen Autor Marcel Proust benannt. In seinem Hauptwerk „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ beschreibt er einen Mann, der ein Gebäckstück in seinen Tee tunkt, worauf er eine Fülle von Erinnerungen an seine Kindheit hat, die tief in seinem Unterbewusstsein verschüttet waren.

Diese Idee einer inneren Reise, ausgelöst durch Gerüche, ist Grundlage der Inspiration des Stückes „Der Duft der Dinge“.

-Stephan Thoss